Heinz Buss: „Die Menschen einbeziehen“

„Es war richtig, die Menschen in die Entscheidung, ob in der Fußgängerzone probeweise das Radfahren erlaubt sein soll, einzubeziehen,“ so SPD Ortsvereinsvorsitzender Heinz Buss. Viele Bürger nutzten am letzten Wochenende die Gelegenheit, ihre Meinung vor dem Bürgerbüro zu äußern. Dabei hielten sich die Pro und Contra Stimmen ungefähr die Waage. Besonders ältere Bürger sahen bei eine Freigabe ihre Sicherheit gefährdet. Viele dagegen beurteilten durchaus ein mögliches Miteinander von Fußgängern und Radfahrern in den Wintermonaten positiv, wichtig sei dabei ein rücksichtsvoller Umgang miteinander. Und dieser Umstand ärgert die Meisten: Bereits jetzt, obwohl verboten, fahren viele Radfahrer unbehelligt und zu schnell durch die Fußgängerzone. Dazu kämen Taxen, LKW und PKW, die nicht nur zu Lieferzeiten dort fahren. Einhellig war die Meinung, dass dies mehr vom Ordnungsamt und der Polizei kontrolliert werden müsse.
Die SPD Wittmund sieht sich im Ergebnis der Befragung bestätigt, so oft wie möglich die betroffenen Bürger zu befragen. Vorschläge von Bürgern dürfen künftig von der CDU Mehrheitsfraktion nicht mehr ohne Diskussion und Bürgerbeteiligung vom Tisch gefegt werden. Darüber hinaus wird die SPD Wittmund als Ergebnis der Gespräche mit den Bürgern noch in diesem Jahr Vorschläge für ein modernes Radfahr- und Fußgängerkonzept vorlegen. Hierin sollen die Belange der Radfahrer und Fußgänger durch den Aus- und Umbau umwegfreier und verkehrssicherer Fuß- und Radwege stärker als bisher beachtet werden. Dieses Konzept, so Heinz Buss, müsse dann in den politischen Gremien entschieden werden.