100 % für Holger Heymann!

Für die Landtagswahl im Januar 2013 soll nach dem Willen des SPD Ortsvereines Wittmund Holger Heymann als Kandidat für den Wahlkreis 87 antreten. Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung im Schützenhof Wittmund sprachen sich alle anwesenden Genossen einstimmig für Holger Heymann aus.

Mit großer Freude registrierten die Genossen, dass Heinrich Beermann der SPD nun als Mitglied angehört, das Parteibuch konnte ihm vom Vorsitzenden Heinz Buss ausgehändigt werden.
Das Foto zeigt v.l.n.r.: Kreisvorsitzender Holger Heymann, Ratsmitglied Heinrich Beermann, Ortsvereinsvorsitzender Heinz Buss. Foto: Roswita Mandel

In einem Referat zur aktuellen Landespolitik betonte Heymann, daß ein Regierungswechsel in Niedersachsen nicht nur möglich, sondern sogar nötig sei. Am Beispiel Bildung zeige sich, dass statt Chancengleichheit große Unzufriedenheit bei den Schülern, Eltern und Kollegien vorhanden sei. Auch beim Ausbau der Kinderbetreuung stehe Niedersachsen am unteren Ende der Skala der Bundesländer. Daher sei es wichtig, dass die SPD in die Landtagswahl mit einem überzeugenden inhaltlichen und personellen Angebot gehe.
Ortsvereinsvorsitzender Heinz Buss bedankte sich bei Heymann für seine Bereitschaft zur Kandidatur und versprach seitens des Ortsvereines Wittmund engagierte Unterstützung im Wahlkampf. Der Landkreis Wittmund, so Buss, brauche wieder einen jungen und kompetenten SPD Abgeordneten in Hannover.
Als weiteren Tagesordnungspunkt behandelten die Sozialdemokraten einen Antrag vom Ratsmitglied Heinrich Beermann aus Nenndorf, der sich mit den Auswirkungen der Energiewende auf die Kommunen beschäftigte. So führe der vermehrte Anbau von Mais dazu, dass immer größere Fahrzeuge die landwirtschaftlichen Straßen über deren Belastungsgrenzen hinweg beschädigen. Für derartig große Fahrzeuge seien die Straßen auch von der Breite her nicht nicht geplant und gebaut worden. Diese Belastungsüberschreitung führe zu erheblichen Schäden an Straßen und Wegen, deren Beseitigung die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen zu sprengen droht.
Daher muss der Gesetzgeber aufgefordert werden, so Heinrich Beermann in seiner Begründung, eine Lösung für den finanziellen Schadensausgleich an die Kommunen in das o a. Energiekonzept einfließen zu lassen.
Dieser Antrag wird vom Ortsverein Wittmund unterstützt und an den Kreisvorstand und die Kreisfraktion weitergeleitet.