Mehr Kitas statt Betreuungsgeld

Für mehr und bessere Kindertagesstättenplätze (Kita) warb die SPD Wittmund am vergangenen Sonnabend vor dem Bürgerbüro in der Kirchstraße. Gezielt wurden junge Mütter auf deren persönliche Situation mit Kita Plätzen in der Stadt Wittmund befragt. Initiator der Umfrage war der SPD Landtagskandidat Holger Heymann, der auch auf die Problematik mit dem geplanten Betreuungsgeld hinwies.

Das Foto zeigt den SPD – Landtagskandidaten Holger Heymann im Gespräch mit jungen Müttern und ihren Kindern vor dem Wittmunder Bürgerbüro. Foto: Roswita Mandel

Dieses Geld bekämen nach den Vorstellungen der CDU diejenigen Eltern, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten oder Kinderkrippe bringen würden. Dabei stelle es sich jetzt heraus, dass nur gutverdienende Eltern diese 150 € bekommen, die alleinerziehende Mutter mit ALG II geht leer aus. Holger Heymann:“ Dieses Wahlgeschenk kostet den Steuerzahler über 2 Mrd. €, das ist unsozial und ungerecht!“
Diese verschenkten Mittel würden den Kommunen im dringend benötigten Ausbau der Kita-Plätze fehlen. Kinderkrippen, die nun gebaut werden, müssen über teure Kredite finanziert werden, weil die Bundesregierung am Betreuungsgeld festhält.
Die Befragung der jungen Mütter ergab übrigens, dass über 90% lieber einen gut betreuten Kita Platz als das Betreuungsgeld für ihre Kinder hätten. Holger Heymann zeigte sich zufrieden über die Aktion: „ Dies zeigt, dass es jungen Familien in erster Linie daran gelegen ist, dass ihre Kinder eine gute Betreuung in einer Kindertagesstätte bekommen. Damit ist auch die Vereinbarung von Familie und Beruf besser gewährleistet.“