Nun bald eine kleine Galerie

Letzte Ausstellung für dieses Jahr – Im neuen Jahr unter neuem Namen Bilder von Heidi Hurtzig und aus dem Nachlass von Galt Harms zieren Wände bis Jahresende. WITTMUND – Eine große Runde rund um das Team der SPD, das die Gäste der Ausstellungseröffnungen in diesem Jahr liebevoll umsorgte, und Holger Heymann, MdL, feierte am Sonnabend die letzte Ausstellungseröffnung in diesem Jahr im Bürgerbüro Wittmund.

Ein Stück Erinnerung brachte Ursela Harms (2.v.l.) mit, die die Bilder ihres verstorbenen Mannes, Galt Harms, vorstellte. Heidi Hurtzig erklärte ihre Werke mit viel Humor. Holger Heymann (Mitte) eröffnete die letzte Ausstellung für dieses Jahr im Bürgerbüro, und Heinz Buss kündete an, dass im nächsten Jahr von einer „kleinen Galerie“ die Rede sei. Foto: Roswita Mandel

 

Heinz Buss, Organisator dieser Ausstellungen, blickte zufrieden auf die fünf vorangegangenen Kunstaktionen zurück und hatte eine Idee für das nächste Jahr parat: Dann soll das Bürgerbüro einen zweiten Namen erhalten, nämlich „kleine Galerie im Bürgerbüro“. Zur Galerie für die Werke der Wittmunder Künstlerin Heidi Hurtzig und der Bilder aus dem Nachlass von Galt Harms, Mitbegründer der Harle-Kunstausstellung wurde das Bürgerbüro bereits am Sonnabend, denn hier kamen Künstler und Kunstbetrachter ins Gespräch. Ursela Harms, Witwe des verstorbenen Künstlers, erzählte, dass sie die Werke ihres Mannes nach dessen Tod in einem ganz anderen Licht gesehen habe, sie habe sich Gedanken darüber gemacht, welchen Titel sie wohl tragen könnten. Erst später habe sie dann ein Fotoalbum gefunden, in dem die Bilder mit Titel versehen aufgeführt waren. Solche Erzählungen bringen einen verstorbenen wieder ganz lebhaft in Erinnerung. Das gelang am Sonnabend. Heidi Hurtzig konnte ihre Bilder, mit denen sie Emotionen des Lebens ausdrücken will, kurz und knapp erklären und bahnte dem Betrachter auf humorvolle Weise einen ersten Weg zum Werk. Auch die Schaufenster des Bürgerbüros sind mit Werken der Künstler bestückt und zeigen zum Beispiel die Greetsieler Zwillingsmühlen in unversehrtem Zustand. Ein schönes Motiv, das zeigt, wie schnell ein stürmischer Tag ein längst zur Gewohnheit gewordenes Bild verändert.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 2.12.2013, Heidi Hinrichs