„Stadt und Landkreis Wittmund müssen endlich handeln!“

Mit diesen deutlichen Worten äußert sich der Vorsitzende des Wittmunder SPD Ortsvereines Michael Krug zur aktuellen Sportplatzsituation in der Kreisstadt. In die Sportanlage an der Breslauer Straße seien seit Jahren kaum nennenswerte Investitionen getätigt worden, die Tribüne und die sanitären Anlagen befinden sich in einem schlecht gepflegten Zustand. Darüber hinaus sei die Laufbahn für den Sportbetrieb und Wettkampfsport kaum noch nutzbar.

Die SPD Vorstandsmitglieder sind sich einig: Hier gibt es dringend Handlungsbedarf! v.l.n.r. Helga Knoblich, Friedhelm Voigt, Roswita Mandel, Michael Krug, Bettina Fejes und Nils-Oliver Klasing.
Foto: Roswita Mandel

Krug:" Wie wollen wir Jugendliche und Kinder eigentlich motivieren, Sport zu treiben, wenn wir solche Anlagen vorhalten?"

In der Nachbarstadt Esens stehen z.B. genug Sportanlagen mit guten Tartanbahnen zur Verfügung, die auch jederzeit zugänglich sind. In Wittmund seien Sportanlagen jedoch mit Zaun und verschlossenen Toren versehen, auch ein Freizeitsport wird dadurch verhindert. Wenn Stadt und Landkreis nicht in der Lage sind, hier ein gemeinsames Konzept zu entwickeln, gehe das Interesse  junger Menschen am Sport noch weiter zurück. Als weitere Idee bringt Michael Krug die Nutzung der sehr guten Sportanlagen der Bundeswehr ins Gespräch. Hier könnten doch der Landrat und der Bürgermeister mal das Gespräch mit den dort Verantwortlichen suchen, um dort die Nutzung möglich zu machen.