Siemtje Möller und Wittmunds Bürgermeister Claußen unterwegs

Gemeinsam mit Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen hat die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) vergangene Woche das Staatliche Baumanagement Weser-Ems in Wilhelmshaven besucht. Im Gespräch mit Dienststelleleiter Klaus Wieting informierten sie sich über den Stand der Baumaßnahmen am Bundeswehrstandort in Wittmund.

v.l.n.r. Klaus Wieting, Siemtje Möller, MdB und Rolf Claußen

Positiv bewertete Möller, dass alle zum jetzigen Zeitpunkt möglichen Bauprojekte angestoßen worden sind. „Für viele der Infrastrukturmaßnahmen ist eine luftfahrtrechtliche Genehmigung erforderlich.“, so Möller.
Im Rahmen dieser genehmigungspflichtigen Maßnahmen stehen vor allem der Bau der Luftfahrzeughallen und die Sanierung der Startbahn im Fokus. „Wir müssen Druck machen, damit endlich die am Standort notwendigen Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Langwierige Genehmigungsverfahren dürfen dem nicht im Wege stehen.“, unterstrich Möller.
Der Zeitplan sieht vor, dass innerhalb der ersten Jahreshälfte 2018 die Anträge für die Genehmigungsverfahren eingereicht werden sollen. Das Genehmigungsverfahren wird dann ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen. „Das bedeutet: Wenn alles gut geht könnten im Sommer nächstes Jahr die konkreten Planungen und Arbeiten an den Außenanlagen beginnen. Die Sanierung der Startbahn soll aber erst 2023 beginnen, da müssen wir alle einen langen Atem haben!“, so Möller.
Bürgermeister Rolf Claußen ergänzte: „Alles hängt jetzt an dem Genehmigungsverfahren. Alle Beteiligten müssen eng zusammenarbeiten, um die Zukunftsfähigkeit für den Bundeswehrstandort Wittmund sicherzustellen.“
Siemtje Möller, stellvertretende verteidigungspolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion betonte: „Ich werde den Genehmigungsprozess eng begleiten. Es ist wichtig, dass die Arbeiten in Wittmund schnellstmöglich beginnen können.“
Oberstleutnant Kai Ohlemacher, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 „Richtofen“ begrüßte die Bemühungen der Politik: „Die Investitionen in den Standort sind richtig und wichtig. Die Anträge für alle Maßnahmen werden noch in der ersten Jahreshälfte 2018 gestellt. Wir hoffen auf eine zeitnahe Genehmigung, damit auch wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie der Neubau der Lärmschutzhalle oder Bereiches der Alarmrotte zur Sicherstellung unseres Kernauftrages angestoßen werden können. Unabhängig von dem Genehmigungsverfahren, habe ich die Zusage der Landesbauverwaltung, dass erste bauliche Maßnahmen bereits im März diesen Jahres beginnen werden.“