Siemtje Möller besucht REHAU

Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hat am Montag ihre Unternehmensbesuche mit einem Besuch bei der Firma REHAU in Wittmund fortgesetzt.

Siemtje Möller und Thomas Roblick beim Werksrundgang

Beim Gespräch und Rundgang mit Werksleiter Thomas Roblick informierte sich die Varelerin über die Prozesse und die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Produktion. „Ich bin froh, dass ich in meinem Wahlkreis Unternehmen wie REHAU habe, die seit vielen Jahren in der Region ansässig und eng mit den Menschen verbunden sind.“, so Möller. „Es ist wichtig, dass solche Arbeitgeber Standorte bei uns an der Küste erhalten und so wie REHAU in den vergangenen Jahren noch wachsen.“
Das familiengeführte Unternehmen REHAU, das bereits seit 1969 in Wittmund ansässig ist, produziert am Standort Fensterprofile. Mit 600 Mitarbeitern gehört das Unternehmen regional zu den größten Arbeitgebern. Möller informierte sich bei ihrem Besuch verstärkt über den Bereich der befristeten Beschäftigungsverhältnisse und der Entgeltgerechtigkeit. Werksleiter Thomas Roblick betonte, dass im Unternehmen bereits heute eine große Transparenz im Bereich der Entgeltsysteme herrsche. „ Es ist zudem schön zu sehen, wenn befristete Beschäftigungen kontinuierlich reduziert werden und Unternehmen auf eine Stammbelegschaft setzen.“, so Möller.
Erfreut zeigte sich Siemtje Möller über die flexiblen Arbeitszeitmodelle im Unternehmen. „Es ist schön zu sehen, dass wir auch heute schon Unternehmen haben, die es ihren Arbeitsnehmern ermöglichen, ihr Arbeitszeitmodell an ihre Lebensumstände anzupassen.“, betonte Möller im Gespräch.

Wehrmutstropfen für Thomas Roblick ist vor allem die Konkurrenzsituation zu osteuropäische Billiganbietern, durch die Deutsche Unternehmen stark unter Druck geraten. Speziell Fensterbauer z.B. ansässig in Polen oder in der Ukraine stellen heute schon eine große Konkurrenz für deutsche Fensterbauer dar. Nur durch Qualität und Service, in Verbindung mit intelligenten und schnellen Lösungen könne man sich hier auf Dauer durchsetzen, so Roblick. „Auch Vorteile die aus der angegangenen Digitalisierung resultieren, sind wichtige Voraussetzungen dazu.“, unterstrich der Werksleiter.
Vor allem im Bereich der Personalkosten seien diese Standorte im Vorteil, so Roblick. „Der REHAU Standort in Wittmund hat den klaren Vorzug, dass wir in zukunftsweisende Techniken wie z.B. Digitalisierung oder regenerative Energiegewinnung zur Kostensenkung investieren. Darüberhinaus liegen wir unter den Technologieführern der Branche. Wir blicken deshalb nichts desto trotz positiv in die Zukunft.“, betonte Roblick.
Zum Abschluss ihres Besuchs unterstrich Siemtje Möller: „Ich freue mich, wenn wir auch künftig Unternehmen wie REHAU in unserer Region halten können. Dafür werden auch wir in der Politik zusammenarbeiten, um möglichst ideale Standortvorteile hier in der Region zu bieten.“