Möller: Kräfte bündeln für das Hotel-und Gastgewerbe

„Die Tourismuswirtschaft in der Region ächzt bereits unter den Folgen des ersten Lockdowns und den notwendigen Corona-bedingten Hygieneschutzauflagen. Wenn wir auch in Zukunft noch eine vielfältige Hotel- und Gaststättenlandschaft bei uns an der Küste haben wollen, dann müssen wir uns jetzt gemeinsam für die Branche stark machen“, betonte Siemtje Möller MdB nach Gesprächen mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes in der Region. „Sollte es zu einer zweiten Schließung der Gastronomie kommen, braucht es weitere Unterstützungsmaßnahmen, ansonsten können die Betriebe nicht überleben. Die Einnahmen aus den umsatzstarken Monaten im Frühjahr fehlen bereits. Das konnte niemand im Sommer wieder reinholen. Wenn es nun erneut zu einem Lockdown kommen sollte und das Weihnachtsgeschäft somit ausfällt, wäre das für viele Betriebe im Hotel- und Gastgewerbe das Ende.“

Siemtje Moeller, SPD, MdB Bundestagsabgeordnete, Abgeordnete. Bild: DBT_Inga_Haar

Schon jetzt stünde eine Vielzahl der Betriebe vor existenziellen Herausforderungen, insbesondere die Landgasthöfe und das Veranstaltungsgewerbe hätten bereits stark gelitten. Möller mahnt, es müsse sichergestellt werden, dass diese Säule der regionalen Wertschöpfung nicht komplett wegbreche. „Der Tourismus gehört zu den zentralen Wirtschaftszweigen hier bei uns in der Region und Hotel- und Gaststättengewerbe tragen ihren maßgeblichen Anteil daran. Viele der Betriebe haben in den letzten Wochen und Monaten mit kreativen Ideen tolle Angebote für Einheimische und Touristen geschaffen“, betont Möller.

„Ich kann die Sorge der Betreiber vor einem erneuten Lockdown absolut nachvollziehen“, so Möller. Sie hoffe, dass dies abgewendet werden könne und die bestehenden Beschränkungen ausreichten, um die zweite Infektionswelle zu überstehen. „Sollte ein neuer Lockdown jedoch unumgänglich sein, müssen auch definitiv neue Hilfsmaßnahmen für die Tourismuswirtschaft her; dafür werde ich mich dann auch in Berlin vehement einsetzen – alles andere wäre wirtschaftlich absolut verheerend für unsere Region“, unterstreicht Möller.